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Verbrenner vs. Elektro Wer Ladesäulen nicht braucht, urteilt härter

Unter Verbrenner-Fahrern gilt die Ladeinfrastruktur für E-Autos oft als unzumutbar. Eine Umfrage von DA Direkt zeigt: Wer selbst elektrisch fährt, sieht das deutlich entspannter.

Eine Grafik, die darstellt, dass Fahrer von Verbrennern die Ladeinfrastruktur in Deutschland schlechter beurteilen als E-Auto-Fahrer.

Fahrer von Verbrennern bewerten die Ladeinfrastruktur in Deutschland deutlich schlechter als E-Autofahrer. Foto: SP-X

Kritiker von E-Autos nennen oft die angeblich schlechte Ladeinfrastruktur als Argument gegen die Stromer. Meist äußern das Autofahrer, die noch nie länger ein E-Auto gefahren sind. 65 Prozent von ihnen bewerten das Angebot an Ladesäulen als schlecht, nur 10 Prozent halten es für ausreichend. Fahrer von E-Autos sehen das anders: 38 Prozent halten die Infrastruktur für gut, nur 29 Prozent für unzureichend. Das ist paradox, denn sie müssten es am besten wissen. Fehlende Erfahrung und Vorbehalte erklären vermutlich die negative Bewertung. 

Auch Ladepausen akzeptieren Fahrer von Verbrennern seltener. 43 Prozent nennen zehn Minuten als maximal akzeptable Dauer für einen Ladestopp. Bei den Fahrern von E-Autos gelten 20 Minuten als angenehm, vorausgesetzt, das Fahrzeug lädt in dieser Zeit rund 200 Kilometer an Reichweite.